Haflinger, Quarterhorse & Co

In Tirol geboren und in Nachbarschaft mit einer "Tragtierkompanie" des österreichischen Bundesheeres aufgewachsen gehören Haflinger seit jeher zu meiner Vorstellung von Pferd. Waren die Pferdekontakte in der Kindheit einerseits das streng verbotene Eindringen in die Kasernen Stallungen - kein Zaun hält pferdenärrische Kinder am Durchkriechen ab- sowie andererseits das Aufsuchen und "Helfen" bei Bauern und Pferdezüchtern die einzigen Möglichkeiten um den geliebten Rössern nahe zu sein, verbesserte sich die Situation mit der Gründung des Heeressportvereins wo fortan alle "Pferdenarren" meiner Umgebung zu den heiß ersehnten Reitstunden pilgerten.

Während der finanzknappen Studienjahre, gingen sich die teuren Reitstunden in der Stadt einfach nicht aus, und das Pferdevirus schlummerte latent in einer Art Winterschlaf , um nach meinem Umzug nach Rauris umso heftiger wieder auszubrechen.

Mit dem Pacht eines kleinen Bergbauernhofes stand nun endlich dem Wunsch aller Wünsche nichts mehr im Wege - ein eigenes Pferd !

Mit Ramses einem dreijährigen Wallach, zog der erste Haflinger bei uns ein. 1991 kaufte ich Berita eine Tiroler Zuchtstute mit einem Hengst- Fohlen bei Fuß. Berita war meine langjährige Begleiterin und treue Helferin auf dem für Maschinen und Fahrzeuge unzugänglichen Hof.


Leider entsprach sie mit ihren 139cm Widerristhöhe und ihrer "barocken Figur" nicht den heutigen Haflinger Schönheitsidealen , was sich im Absatz ihrer Fohlen negativ auswirkte.

Berita war eine traumhaft gute Mutter sowohl für ihre Fohlen als auch für Menschenkinder, absolut sicher, sie wäre nie im Leben auf einen kleinen Fuß getreten, oder hätte dargebotene Leckerbissen anders als mit zarten Lippen tastend aus Kinderhändchen genommen. Sie arbeitete gern in der Landwirtschaft, konnte aber der Reiterei nicht viel abgewinnen.

Erst die Umstellung auf Westernreiten konnte sie zu mehr Bereitschaft motivieren.
Als nach einer Reihe von Söhnen endlich das ersehnte Stutfohlen, Bambina zu Welt kam, habe ich mit der Zucht aufgehört.
Bambi kam ganz nach ihrer Mama und blieb leider auch sehr klein, wenn auch bestens proportioniert. Leider ist Bambina mit fünf Jahren an einer Eiweißvergiftung, sie hatte zwei "Pferdesichere "Riegel geöffnet und ist über eine Holztreppe in die Futterkammer geklettert, gestorben.

Mit Bonny steht nun eine  sportlich, moderne Stute in meinem Stall.
Sie wird natürlich auch westerngeritten und unsere Freude sind lange Wanderritte in unserer schönen Umgebung.

Wurfplanung 2020




Leider ist auf Grund der Umstände für 2020 bei uns kein Wurf geplant.






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    Dieser Artikel wurde am 29.11.2020 gedruckt und befindet sich im Internet unter
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